SnapBridge für Nikon D500 – Das ewige Dilemma einer Fernsteuerung mittels iOS/Android-App

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Aktuellere Nikon-Kameras wie die D500 erhalten neben WLAN- fortan auch eine Bluetooth-Funktion und erlauben es dem Fotografen die neue App SnapBridge zu nutzen. Fremdanbieter können an dieser Stelle einpacken, da sich das WLAN nicht mehr manuell einschalten lässt.

Eine Kamera-Fernbedienung mittels App…sei es für Zeitrafferaufnahmen, Tier/Makrofotografie oder andere Momente, bei denen der Fotograf schlicht und ergreifend nicht an der Kamera sitzen möchte und diese lieber manuell per Tablet oder Smartphone fernbedienen will. Eine tolle Sache! Die einen brauchen es oder brauchen es nicht und andere hätten diese Funktion gerne.

Leider ist es trotz der heutigen Zeit und Möglichkeiten noch immer ein Dilemma. Die App von Nikon beispielsweise ist… brauchbar… bis zu einem gewissen Grad. Denn einstellen lässt sich mit ihr nichts. Zeit das bessere Apps folgen! Alternativen, die jegliche Hersteller-App in den Schatten stellen… wie etwa DslrDashboard.

Mit ihr könnt ihr eure kleine Nikon D5500 oder größere Kaliber aus dem Hause per WLAN ansteuern und habt die volle Kontrolle über die Kamera, inklusive Live-View. Jetzt mit der SnapBridge, versucht Nikon seinen Kunden eine eigene, verbesserte Variante vorzustellen. Diese birgt auch ein paar Besonderheiten, doch eine volle Kontrolle scheint es – laut Webseite des Herstellers – auch hier nicht zu geben.

Immerhin, Nikon tut etwas und hält die SnapBridge-App hoffentlich auch aktuell. Problem allerdings bei neueren Kameras… die WLAN-Funktion lässt sich nicht mehr manuell einschalten. Erst wenn der Fotograf mittels SnapBridge versucht auf die Kamera zuzugreifen, wird es aktiviert und eine Verbindung folgt. Folglich lässt sich auch nicht manuell ein WLAN mittels Alternativ-Apps herstellen.

Bei einigen Mobile-Devices scheint es aber auch hier Probleme zu geben. Sicher gibt es irgendwann eine Liste einiger Geräte, mit denen SnapBridge wunderbar funktioniert… und welche Probleme machen.

Wer dieses Problem verfolgen möchte, kann einmal beim Blog gwegner.de vorbeischauen. Dort wurde bereits ausführlich mit dem Nikon-Kundendienst gesprochen. Hoffentlich gibt es ein Update und die Softwarefunktion wird wieder eingebaut.

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