Telekonverter bringt Fujifilm X-Serie auf 1200 mm – Die Nachteile bleiben

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Dank eines neuen Telekonverters wird die Fujifilm X-Serie ein wahres Brennweiten-Monster. Zu berücksichtigen ist die vorhandene Brennweite des Objektivs, der Crop-Faktor und nun der zusätzliche 2x Telekonverter. Leider haben die Telekonverter auch Nachteile.

Manchmal darf es gerne etwas mehr Brennweite sein. Bei den Objektiven XF50-140 f/2,8 und XF100-400 f/4,5-5,6 besitzt der Fotograf schon einiges an Brennweite. Fujifilm bringt jetzt noch zusätzlich einen Telekonverter heraus, womit sich die Brennweite des 400 mm Objektivs inklusive Crop-Faktor auf gute 1200 mm erweitern lässt.

Die Telekonverter bringen leider auch Nachteile mit. Der XF 2x TC WR Telekonverter schluckt mal eben 2 Blendenstufen, was bei dem 100-400 mm f/4,5-5,6 einiges bewirkt. Bei ausgefahrenem Objektiv rutscht die Blende also ganz schnell auf Blende 8, was bedeutet… es kommt weniger Licht ins Objektiv auf den Sensor. Um ein verwacklungsfreies Foto zu schießen, ist zudem eine sehr kurze Verschlusszeit notwendig. Immerhin liegen wir bei über 1.000 mm Brennweite.

Bei guten sonnigen Tagen kann solch ein Konverter durchaus seinen Nutzen in der Sport- und Tierfotografie bringen. Andernfalls wird die ISO ein wenig hochgedreht und der Bildstabilisator tut den Rest.

Wichtig ist, dass zuvor die Firmware geupdatet wird. Schau ab Juni 2016 bei Fujifilm vorbei und erkundigt euch, ob das jeweilige Firmware bereitsteht. Preislich liegt der Telekonverter XF 2X TC WR bei rund 450 Euro.

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