Hochwertige Fotodrucke – Hinweise zur Druckqualität

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Die meisten Menschen fotografieren nicht nur digital, sie archivieren ihre Bilder auch so. Filme entwickeln, negative Sammeln und Bilder auf Fotopapier – das war scheinbar einmal. Es gibt zwar immer noch eine Gruppe überzeugter
Analogfotografen, die Mehrheit aber sammelt die geknipsten Bilder als Dateien auf dem Computer. Hin und wieder kommt es dennoch vor, dass auch digitale Bilder ausgedruckt werden, etwa für Werbezwecke oder Ausstellungen. Immer dann wird das vermeintlich bald aussterbende Medium Papier wieder hochaktuell.

Papier ist für uns bei Fotos, Prospekten etc. noch immer ein vertrautes Medium. Für die jüngste Generation von Fotografen ist das schon eher nicht mehr so. Sie sind aufgewachsen mit der Digitalfotografie und für sie ist es völlig normal, Bilder und Dokumente auf dem Bildschirm zu betrachten bzw. zu lesen. Wenn Papier als Informationsträger (abseits der noch immer in Papierform dominierenden Tageszeitungen) genutzt wird, achten viele Menschen heute zunehmend auf die Qualität. Hochkarätige Bildbände für den Couchtisch freuen sich wachsender Beliebtheit. Und auch bei Fotos und Fotodrucken wird verstärkt auf eine besonders hohe Qualität des Papiers geachtet. Wir haben deshalb hier ein Paar grundsätzliche Hinweise zur Papierqualität zusammen getragen.

Die Wiedergabefähigkeit

Die Qualität eines guten Fotopapiers hängt von der Wiedergabefähigkeit von Schwarz und Weiß ab, egal ob das Bild über das klassische Entwickeln auf das Papier gebracht wird, oder aber über Tintenstrahldrucker, wie es heute immer öfter passiert. Bei dunkler Farbe, und damit auch schwarz, kommt es darauf an, wie viel Farbe das Papier aufnehmen kann. Bei der Wiedergabe von weiß ist das Reflexionsvermögen der entscheidende Faktor. Oftmals wird dieses durch bestimmte Weißmacher im Papier erhöht: aber Achtung bei optischen Aufhellern, die verschwinden mit der Zeit aus dem Papier und lassen es gelblich erscheinen. Gerade bei Fotodrucken kann das einen sehr unschönen Effekt haben. Ob ein Papier optische Aufheller beinhaltet, verrät die Bezeichnung „hellweiß“ in der Beschreibung.

Haptische Eigenschaften

Soweit zur optische Qualität. Die haptischen Eigenschaften eines Papieres, egal ob für den Fotodruck oder für Kalender, Broschüren, Poster und ähnliches, erfährt man erst durch das Anfassen. Gerade bei digitalen Druckereien ist das mitunter schwierig, weil man da nicht vor Ort die verschiedenen Muster anschauen kann. Bei cewe-print.de haben Kunden die Möglichkeit, sich ein Druckmusterbuch schicken zu lassen, in denen Muster der gängigsten Papiersorten im Angebot der Onlinedruckerei zuhause gründlich inspiziert werden können. Wie fasst sich das Papier an, welche Strukturen und Farben gibt es? Wie wirken Drucke in Schwarz-Weiß bzw. Farbe auf dem Papier? Und welche Veredelung gefällt? Ein Musterbuch hilft, Antworten auf diese Fragen zu finden. Das Ganze ist kostenlos und eine praktische Hilfestellung, während man nach der optimalen Papierqualität für das nächste Druckprojekt sucht. Mit dem Ergebnis kann man dann vielleicht auch die jüngere Generation inspirieren, ihre Fotos gelegentlich auszudrucken, anstatt sie lediglich auf Terrabyte großen Speicherplätzen zu sammeln. Bilder sind schließlich dazu da gesehen zu werden.

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