In Photoshop den Arbeitsbereich anpassen und speichern

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Ein aufgeräumter Schreibtisch ist eine feine Sache. Ein aufgeräumtes Photoshop ebenfalls. Wie du als angehender Photoshopper deine eigene Übersicht anlegst und Fenster anordnest, will ich dir nun in möglichst einfachen Sätzen erklären.

Viele kennen sicher den verwirrenden Moment, wenn sich eine frisch installierte Software öffnet und man förmlich von Fenstern und Optionen erschlagen wird. Selten benötigt man tatsächlich alles was man vorfindet. Gerade wenn man noch nicht so lange mit Photoshop arbeitet, ist es ideal nur die nötigsten Fenster offen zu haben und alles andere erst einmal völlig beiseite zu legen.

Die Anordnung der Fenster lässt sich allein durch das klicken und verschieben schon recht gut anpassen. Mit rechtsklick und schließen kann ein Bereich geschlossen werden, der nicht benötigt wird. Wurde ein Fenster zu viel geschlossen, kann man einzelne Bereiche oben in er Navigation unter „Fenster“ wieder aufrufen.

Welche Fenster empfehlenswert sind, hängt vom Anwendungszweck ab. Die in meinen Augen wichtigsten und meist benutzten Fenster sind die Ebenen, Korrekturen und das Protokoll. Ohne Ebenen kann man auch direkt Paint nutzen und in den Korrekturen befinden sich nützliche Dinge wie die Tonwertkorrektur oder Helligkeit/Kontrast. Allein sich mit diesen ganzen Funktionen im Fenster Korrekturen auseinandersetzen dürfte anfangs reichen.

Im Protokoll werden wiederum alle vorgenommenen Schritte aufgelistet. Wurde eine ungewünschte Änderung vorgenommen, lässt sich diese hierdurch rückgängig machen. Das Schöne daran ist, dass mehrere Schritte gespeichert werden und man beliebig hin und her switchen kann.

Oben in der Navigation geht man jetzt noch auf Bearbeiten -> Menüs und kann hier einzelne Menüpunkte farbig kennzeichnen oder deaktivieren. Gern verwendete Filter ist u. a. der Scharfzeichnungsfilter „Unscharf maskieren“. Ungewünschte Punkt wie die 3D-Funktion können deaktiviert werden und alle wichtigen Punkte, können im weiteren Verlauf farbig gekennzeichnet werden. Das sorgt für einen schnelleren Abruf ohne lange Sucherei.

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Geht man nochmal oben im Menü auf Bearbeiten -> Symbolleiste, kann hier nun die linke Leiste beliebig angepasst und auch Hotkeys – also Tasten verabreicht werden. Standardmäßig ist V für das Verschieben-Werkzeug oder T für das Text-Werkzeug. Da man sich an alles gewöhnt wäre es auch nicht schlimm die linke Seite völlig in Ruhe zu lassen.

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Am Ende nicht vergessen die angepasste Oberfläche als eigenes Profil abzuspeichern. Oben rechts steht für gewöhnlich „Grundelemente“. Dort draufklicken und auf „Neuer Arbeitsbereich“ gehen – Tastaturbefehle/Menüs/Symbolleiste auswählen und speichern. Schon wird bei jedem Start das eigene Profil geladen.

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Natürlich gibt es in Photoshop zahlreiche wichtige Bereiche. Um ein Bild aber optisch etwas aufzupeppen und gegebenenfalls störende Bereiche auszubessern, braucht es nicht die Welt.

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